Reiseleiterberichte

Lesen Sie die zwei Reiseleiterberichte, die ich jeweils für Sento Wanderreisen und Forum Anders Reisen geschrieben habe:

  • hier finden Sie "Neue Hoffnungen für die Natisone Täler"
  • und hier  "Wandern mit Begegnungen – In den Natisone-Tälern im Friaul, Italien", wo die Wanderung nach Rodda ausführlich beschrieben wird.


Warum diese Seite? Und wer schreibt sie?

Die Webseite Natisone-Wandern ist einfach dazu entstanden, um den deutschsprachigen LeserInnen zu erleichtern, die wunderbaren Natisone-Täler im Wilden Osten Italiens zu entdecken, weil tatsächlich nicht viel auf Deutsch vorhanden ist!

Mein Name ist Antonietta Spizzo, ich wohne in der Nähe von Cividale und liebe dieses Gebiet. In  San Pietro al Natisone habe ich viele Jahre Deutsch unterrichtet und seit 2015 begleite ich eine Wanderreise für das deutsche Reisebüro TCEN.

Seit Oktober 2020 arbeite ich auch mit dem Münchner Unternehmen Sento Wanderreisen.

Aber egal ob mit mir oder allein, die Natisone-Täler und ihre nette Einwohner werden Sie in ihrem Bann ziehen, davon bin ich sicher. Viele nützliche Infos und Anregung zum Vertiefen und Weiterentdecken stehen hier unten auf Deutsch zur Verfügung.

Termine 2026

2026 findet die siebentägige Wanderreise von TCEN im Mai statt, und zwar vom 9. Mai bis zum 16. Mai 2026.
Alle nützliche Infos finden Sie hier. Reisebegleiterin Antonietta Spizzo.

Die Termine 2026 für Sento-Wanderreisen sind folgende:
  • von Samstag den  12.  September bis Samstag den 19. September 2026
  • von Samstag den 26. September bis Samstag den 3. Oktober 2026
Die Termine 2025 sind bereits ausgebucht.
  • Alle nützliche Infos finden Sie hier. Reisebegleiterinnen Antonietta Spizzo und Lena Szilus.




Die Slowenen der Natisone-Täler

Die slowenische Sprachminderheit der Natisone-Täler lebt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in einem zwiespältigen psychologischen Zustand, der den Besuchern sehr rätselhaft erscheint. Die beste und überzeugendste Analyse gibt meiner Meinung nach Riccardo Ruttar, der Chefredakteur der Zeitschrift der slowenischen Minderheit "DOM". Lesen Sie hier ein sehr ausführliches Interwiev mit ihm über den vergangenen Glanz, die heutige Schwierigkeiten und die Hoffnung für die Zukunft dieser kleinen Gemeinschaft.

Die Natisone-Täler

Was sind die Valli del Natisone/Natisone-Täler? 

Unter Natisone-Tälern versteht man ein System aus vier Tälern (jedes von ihnen ist durch einen Wasserlauf geprägt: Natisone, Alberone, Cosizza und Erbezzo), das im östlichsten Teil der Region Friaul-Julisch Venetien, direkt an der vom Fluss Judrio markierten italienisch-slowenischen Grenze, den südlichen Rücken der Julischen Voralpen bildet.



In diesem Gebiet sind die Geographie und die Geschichte Italiens und Sloweniens eng miteinander verknüpft.

Einstimmung


Als Einstimmung zu den Wanderungen in den Natisone-Tälern präsentieren wir hier das Video "Das Weite suchen", von unserem Wiener Freund Andreas Wedenig, der 2017 dieses Erlebnis mit uns geteilt hat.

Auch auf "Panorama", die Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins (DAV), kann man einen sehr interessanten Artikel von Gerhard Fitzthum lesen: "Wo man Stille hören kann". Klicken Sie hier!

Die Blumenkostüme von Montefosca

Jedes Jahr am letzten Faschingssonntag wiederholt sich in Montefosca, einer kleinen Bergortschaft der Natisone Täler, der Lauf der “Blumarji”, die sonderbaren Kostüme, die in den östlichen Alpen nichts ihresgleichen haben, weder in Italien noch in Slowenien.

Montefosca bedeutet “der finstere Berg”, auf Slowenisch Črni Vrh, “der schwarze Berg”: schon der Name wäre attraktiv genug, um dorthin zu fahren.

Neben der Faszination des Namens und des Faschings gibt es aber auch einen dritten Grund, um Montefosca zu besichtigen: es ist nämlich das einzige Dorf der Natisone-Täler, wo es noch eine Käserei im Betrieb ist und die Gässchen nach Heu und nach Kuhmist duften.



Dieses kleine Dorf besuchen wir am ersten Wandertag. Wenn Sie mehr darüber lesen wollen, klicken Sie hier.

Die zwei Seelen von Polava


Nicht weit von der ehemaligen Grenze mit Slowenien lehnen sich an den Berghang die wenigen Häuser von Polava. Seit einigen Jahren lebt hier eine kleine buddhistische Mönchengemeinschaft.


Mein erstes kurzes Treffen mit ihnen ereignete sich vor einiger Zeit in Cepletischis: sie sassen in der Sonne am Strassenrand und ich fand den Mut, zu halten und sie zu fragen, warum sie ausgerechnet nach Polava gekommen waren. “Es war das Karma – antwortete mir der Älteste von ihnen – siehst du die da?” und er zeigte dabei auf dürre Blätter auf dem Boden. “So bin ich, ein Blatt vom Wind verweht”.

Mehr darüber erfahren Sie hier...

Begegnung mit der verlorenen Zeit

Eine Wanderreise in den Natisone-Tälern ist echt eine Begegnung mit der verlorenen Zeit. Lesen Sie mehr darüber in diesem Artikel von Gerhard Fitzthum, der 2011 in der Zeitung "Der Tagesspiegel" erschienen ist.

🌈🌈🌈NEU!!!

Wenn Sie neugierig sind, etwas über die Geschichte der Sprachminderheiten in Friaul zu erfahren, können Sie jetzt einige ausführliche Aufsätze von Unikum auf diesem Blog lesen. Klicken Sie bitte hier:  Italiens Slowenen - Geographie, Italiens Slowenen - heute oder Die friulanische Sprache.
Und über Topolò gibt es hier besonders viel zu lesen!